Möglichkeiten für Paare im Umgang mit ausgeprägter Hypersexualität

Sex im Netz bietet neue Möglichkeiten

Sexsucht ist ein Synonym für eine offiziell anerkannte Krankheit, die mit Fachbegriff auch Hypersexualität genannt wird. Sie beschreibt ein gesteigertes sexuelles Empfinden und führt zur Steigerung der sexuellen Aktivität. Oft lässt sich dieses Gefühl nur mit dem Praktizieren sexueller Handlungen bewältigen. Die Betroffenen neigen zum Kontrollverlust über ihr sexuelles Empfinden und weisen ein zwanghaftes Sexualverhalten auf. Dies sorgt bei den Betroffenen oft für berufliche und soziale Einschränkungen.

Möglichkeiten der Partnerwahl für Betroffene einer krankhaften Hypersexualität

Wer süchtig nach Sex ist, wird im Leben oft Probleme haben, den richtigen Partner zu finden. Welcher Sexualpartner schafft es, auch im Alltag die Bedürfnisse eines Sexsüchtigen zu befriedigen? Für Betroffene eigenen sich für den täglichen Umgang mit den Symptomen der Erkrankung häufig spezielle Hilfeeinrichtungen, die über den Haus- oder Facharzt empfohlen werden. Für Patienten, die ihre Sexsucht stillen möchten, gibt es Online einige Portale, bei denen Partner für ein Sextreffen zur Auswahl stehen. Gegen Geld können sich sexsüchtige Menschen bei einer Seite wie Seitensprung.de anmelden. Dort gibt es speziell für Männer eine große Auswahl an Frauen, die zum Teil auch gegen Geld bereit sind, die Sucht nach Sex zu stillen.

Möglichkeiten für Partner im Umgang mit Betroffenen einer Hypersexualität

Für Partner, die die sexuellen Bedürfnisse eines Betroffenen der Hypersexualität im Alltag nicht befriedigen können, gibt es folgende Tipps zur Bewältigung.
Als ersten Tipp hilft es, wenn sich beide Partner über die Erkrankung austauschen. Zudem hilft es, die Sucht nach Sex für einen selbst als Krankheit anzuerkennen. Das hilft vor allem zur Eifersucht neigende Partner, offener für das Thema Seitensprünge zu werden. Eine Gesprächstherapie mit einem Paartherapeuten oder Psychologen ist auch eine gute Idee, um die inneren und äußeren Konflikte, die beim Thema Hypersexualität mit dem Partner entstehen, zu bewältigen.

Die Erkrankung ist ähnlich, wie eine Depression von außen betrachtet nicht sofort sichtbar. Erst mit genauer Beobachtung können außenstehende Personen die Einschränkungen erkennen. Für die Betroffenen ist ein offener Umgang mit dem Thema sinnvoll. Neue Partner sollten von Anfang an mit dem Thema konfrontiert werden. Es mag für viele Menschen hilfreich sein, dass bei einer Hypersexualität kein Partner automatisch alle sexuellen Bedürfnisse des anderen befriedigen kann. Ein Mensch, der selbst nicht von Hypersexualität betroffen ist, wird irgendwann zwangsläufig an eine physische und psychische Grenze stoßen.

Eingeständnisse als ersten Schritt der Lösung

Wer sich selbst als Partner bewusst ist, dass diese vermehrten und zwanghaften Sexaktivitäten des geliebten Menschen nicht von einem selbst befriedigt werden können, schafft sich auf diese Art Freiräume für Akzeptanz und Toleranz im Umgang mit Hypersexualität. Für die Betroffenen ist es oft eine Erleichterung, wenn der eigene Partner Zugeständnisse im Bereich der Sexualität macht. Das kann beispielsweise das Erlauben von Seitensprüngen oder das Fremdgehen sein. Andere Möglichkeiten wären das Ausüben von vermehrter Selbstbefriedigung oder der Befriedigung durch die Hand des Partners. Wichtig ist, dass eine Basis des Vertrauens mit Ehrlichkeit und Vernunft geschaffen wird. Dazu müssen eigene Bedürfnisse auch oft hintenangestellt werden. Der offene Umgang und die offene Kommunikation als geeignetes Werkzeug sind wichtige Merkmale, um eine Beziehung unter Einflüssen der Hypersexualität dauerhaft zu festigen.